Unfassbar kriminell!

AfD-Gegner bedrohen Hotels, Petry bekommt keine Wohnung

AfD-Gegner verüben nicht nur Anschläge auf Büros der Partei, sie bedrohen auch Hoteliers und Gastronomen. Bundesvorsitzende Frauke Petry ist in Leipzig privat als Mieterin unerwünscht.

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Von Reporter

Die Auseinandersetzung mit der AfD nimmt zunehmend kriminelle Züge an. Mit dem Ziel, Veranstaltungen der Partei zu verhindern, werden Hoteliers und Gaststättenbesitzer bedroht. Bei Parteichefin Frauke Petry greifen die so entstehenden Konflikte sogar tief ins Privatleben ein.

Seit geraumer Zeit sucht sie eine Wohnung in Leipzig, bestätigte die AfD-Vorsitzende der „Welt“. Es ist nicht so, dass sie keine passende fände, denn das Angebot ist nach wie vor groß. Doch jedes Mal, wenn bekannt werde, wer die Wohnung anmieten wolle, würden Zusagen wieder gebrochen. Bereits geschriebene Mietverträge landen im Papierkorb, weil den Vermietern Sachbeschädigungen oder Schlimmeres von Unbekannten angedroht werden, sollten sie an Petry vermieten. So wird die AfD-Vorsitzende zur Persona non grata.

In Thüringen etwa scheiterten nun Bürgerdialoge der Partei in Jena, Gotha und Gera. Alle drei Veranstaltungen konnten nicht stattfinden, da die Hotelmanager die Räumlichkeiten teilweise sehr kurzfristig absagten. Der Grund war Angst vor Randale, Störungen, Belästigungen, gewalttätigen Angriffen und Farbbeutelattacken. Ähnlich erging es der AfD bei der Buchung der Ausweichräumlichkeiten.

Begonnen hatten die Boykottaktionen mit einem offenen Brief des Studentenrats (STURA) in Jena, teilte die Thüringer AfD-Fraktion mit. Danach habe es eine Reihe von teilweise anonymen Anrufen und E-Mails an Hotels gegeben. Im Übrigen habe der DGB ein in Teilen wortgleiches Schreiben verschickt. In ihrem Brief fordern die Studenten das „Steigenberger“-Hotel in Jena auf, die „Veranstaltung in Ihren Räumlichkeiten abzusagen“. Der zu der Veranstaltung geladene AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke sei „durch fragwürdige Äußerungen“ aufgefallen, schrieben sie.

Wörtlich heißt es in ihrem offenen Brief: „Er bezeichnete Asylsuchende als ,Invasion‘, Politiker*innen als ,Volksverräter‘ und fordert eine ,medienwirksame Abschiebung von Flüchtlingen‘.“ Es sei „Aufgabe der Zivilgesellschaft jeglicher rassistischer Stimmungsmache eine Absage zu erteilen“. Und: „Deshalb haben wir auf dem Carl-Zeiss-Platz ab 17 Uhr eine Kundgebung angemeldet“, kündigten die Studentenvertreter an.

 

hier weiterlesen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article149971122/AfD-Gegner-bedrohen-Hotels-Petry-bekommt-keine-Wohnung.html

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