Wer unterstützt ISIS?

ISIS: Heimlich unterstützt von Türkei und NATO?
25.11.2015
Es mehren sich Anzeichen, dass der Westen gar nicht ernsthaft gegen den Islamischen Staat (IS) vorgeht, sondern diesen sogar heimlich unterstützt. ISIS als Werkzeug multipler geostrategischer Interessen besonders der Türkei und Erfüllungsgehilfe zur Einführung des totalen Überwachungsstaats.

by Nafeez Ahmed    Übersetzung: FritztheCat

„Wir stehen an der Seite der Türkei bei ihren Bemühungen um ihre nationale Sicherheit und im Kampf gegen den Terrorismus. Frankreich und die Türkei stehen auf der selben Seite im Rahmen der internationalen Koalition gegen die Terroristengruppe ISIS.“ – Stellungnahme des französischen Außenministeriums, Juli 2015

Das Massaker in Paris am 13. November wird wie der 11. September als ein einschneidender Moment in die Weltgeschichte eingehen.

Die 129 ermordeten  und 352 weitere verletzten Menschen durch die Ministranten des „Islamischen Staats“ (ISIS) bei den zeitgleichen Anschlägen im Herzen Europas stellen einen großen Wandel in der Terrorbedrohung dar.

Zum ersten mal gab es mit dem schlimmsten Anschlag in Europa seit Jahrzehnten auf westlichem Boden einen Anschlag wie in Mumbai. Frankreich hat darauf mit einer scheinbar angemessenen Reaktion reagiert: die Ausrufung des nationalen Notstands. Zuletzt gab es derartiges 1961 im Algerienkrieg.

ISIS machte mit Anschlagsdrohungen auf Washington und New York weiter.

Währenddessen verlangt Präsident Hollande von den Führern der Europäischen Union die Aussetzung des Schengen-Abkommens über offene Grenzen. Die Reisefreiheit in Europa soll drastisch eingeschränkt werden. Er verlangt ebenso die Einführung eines Namensregisters für Passagiere (PNR). Damit können die Geheimdienste die Reiserouten der Europäer bis ins kleinste nachverfolgen. Und er fordert eine Verlängerung des Notstands auf mindestens drei Monate.

Mit dieser Ausweitung kann die französische Polizei jetzt jede Webseite blockieren, Menschen ohne Gerichtsverfahren unter Hausarrest stellen, Hausdurchsuchungen ohne Durchsuchungsbefehl durchführen und Verdächtige daran hindern sich mit Menschen zu treffen die als Bedrohung gesehen werden.

„Wir wissen dass weitere Anschläge in Vorbereitung sind, nicht nur gegen Frankreich sondern gegen andere europäische Länder“, sagte der französische Premierminister. „Wir werden für lange Zeit mit der terroristischen Bedrohung leben müssen.“

Hollande will die Polizeimacht und die Sicherheitsdienste mit neuen Anti-Terror-Gesetzen stärken. Und er verfolgt eine Verfassungsänderung, die einen Notstand permanent in der französischen Politik verankern würde. „Wir brauchen ein geeignetes Werkzeug um nicht auf den Staatsnotstand zurückgreifen zu müssen“, erklärte er.

hier weiterlesen: http://www.mmnews.de/index.php/politik/59090-isis-turkei-gefahr

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