Von der Demokratie zur Theokratie – es wird immer besser!

Merkel auf Esoterik-Trip: Der „Herrgott“ hat uns die Flüchtlinge geschickt

Bundeskanzlerin Angela Merkel will weiter viele Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen. Merkel begründet die Pflicht Deutschlands mit der seltsamen Aussage, der „Herrgott“ habe uns „diese Aufgabe auf den Tisch gelegt“. Es ist ein gespenstischer Ausflug in die Theokratie, der an den Grundfesten der säkularen Demokratie rüttelt.

Näher zu Dir, mein Gott: Angela Merkel in einer Maschine der Luftwaffe, in Vilnus, November 2013. (Foto: dpa)

Angela Merkel will, dass die Deutschen die ihnen von den Kriegsparteien im Nahen und Mittleren Osten zugedachte Rolle ohne Widerspruch annehmen. Merkel umriss in einem Interview im Deutschlandfunk ihre Positionen.

Es sind seltsame Positionen, die den Deutschen hier „ex offo“ über den staatlichen Rundfunk mitgeteilt werden. Wenn man die Kernaussagen analysiert, kommt man zu dem Ergebnis, dass die säkulare Demokratie am Ende ist. Merkel versucht, mit esoterischen Begriffen zu erzwingen, dass geschieht, was niemand mehr verstehen kann.

Merkel sagt:

„Es hat sich auch bewahrheitet, dass es viele blühende Landschaften gibt, so wie Helmut Kohl das gesagt hat, und deshalb ist es für mich nach wie vor ein Tag der Freude. Aber wir stehen vor neuen Aufgaben. Aufgaben, die wir in der Dimension, in der Reichweite noch nicht kannten. Und das, was der Bundespräsident gesagt hat, das teile ich, dass wir die Kraft, die wir im Zuge der Deutschen Einheit gespürt haben, jetzt auf eine andere Aufgabe lenken können, aber auch lenken sollten.“

Merkel meint:
Entweder geht aus der Wiedervereinigung eine metaphysische Kraft aus – die Begriffe „Kraft“ und „spüren“ deuten auf Esoterik hin. Leben wir nun in einem Gottesstaat? Oder Deutschland ist aus der Wiedervereinigung eine den Deutschen unbekannte Verpflichtung erwachsen. Der Soli, angekündigt als vorübergehende Steuer, ist nie mehr aufgehoben werden. Ist er die Kraft, die jetzt auf andere Aufgaben gelenkt werden soll?

Merkel sagt:

„Und das ist die Tatsache, dass wir unter den Bedingungen der Globalisierung, unter den Bedingungen von Bürgerkriegen, von schwierigen Situationen einfach sehr, sehr viele Flüchtlinge aufnehmen, von denen viele auch bleiben werden und das ,Sollen‘ ist sehr stark.“

Merkel meint:
Die Globalisierung ist ein Naturgesetz. Aus ihr ergibt sich für die Deutschen, die diese Globalisierung zwar nie gewählt oder bestellt haben, eine irrational begründete Pflicht. Merkel sagt nicht, dass die Nato und der Westen viele dieser „Bürgerkriege“ angezettelt haben. Das wären unangenehme Fragen – daher wird ein „Sollen“ – ohne rationale Begründung gefordert.

hier weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/10/04/merkel-auf-esoterik-trip-der-herrgott-hat-uns-die-fluechtlinge-geschickt/

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