Auf dem Weg zur neuen Weltordnung

Must read! – Europa belastbar?

Liebe Leser, den folgenden Artikel von Doris Auerbach kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen. Ich möchte an dieser Stelle nichts vorwegnehmen. Bitte unbedingt lesen!

Ein Artikel, den viele Europäer, insbesondere möglichst viele Deutsche lesen sollten.

Vielen Dank Frau Auerbach für Ihre hervorragende Arbeit!

Von Doris Auerbach (politonline)

Diese Fragestellung ergibt sich, überdenkt man das, was Jean-Claude Juncker uns glauben machen möchte. In seinem in der Basler Zeitung erschienenen Kommentar bemängelt er die, wie er sagt, Untätigkeit der EU-Staaten in der aktuellen Lage und weist indirekt die in der Welt gegen ihn erhobene Kritik, er versage in der Flüchtlingsfrage, zurück. [1]

Die Sichtweise von Jean-Claude Juncker, die unter dem Titel Europa ist belastbar dargelegt ist, zeigt zunächst auf, dass Europa für ihn eine Wertegemeinschaft ist, eine Charakterisierung, die von Brüssel nicht oft genug vorgebracht werden kann. Und darauf, meint er, können wir stolz sein, auch wenn wir es viel zu selten sind. Untersucht man diese EU-Werte allerdings etwas näher, so ist zu erkennen, dass sie sich längst dadurch auszeichnen, dass sie in erster Linie die US-Aggression mittragen und zu den von der USA geführten Kriegen aktive Beihilfe leisten, wodurch sie sich aufheben. Wie man auf die Infernos in Afghanistan, im Irak, in Libyen, die Strangulierung des Irans durch die US-Sanktionen, die Einkreisung Russlands durch Washington, noch stolz sein kann, das ist reine EU-Propaganda.

In Beantwortung der von der Welt gegen ihn erhobenen Kritik weiss Juncker lediglich zu kontern, dass Europa die höchsten Asylstandards der Welt hat. Dass die EU-Bevölkerung diese langsam als nur noch schwer erträglich empfinden muss, davon kein Wort. Im Gegenteil: »Ich mache mir allerdings Sorgen«, so Juncker, »dass das immer weniger in unseren Herzen verankert ist.« Als was betrachtet er uns eigentlich? Als je nach Lage absolutistisch regierbare Untertanen, die die Kriegsfolgen, die der Westen im Verbund mit der USA über uns gebracht hat, und die zumindest einen der Auslöser der Asylsantenflut bilden, ohne Murren hinzunehmen haben, was gleichzeitig bedeutet, für die Mehrheit der Entwurzelten ein Leben lang mitarbeiten zu müssen. Was Juncker in den Raum stellt, ist auf eine recht vereinfachende Weise einseitig: »Wenn wir über Migration sprechen, dann sprechen wir über Menschen, über Menschen wie Sie und mich, ausser dass diese Menschen nicht so wie Sie und ich leben können, weil sie nicht das Glück hatten, in einer der reichsten und einer der stabilsten Regionen der Welt geboren zu sein.« Gerade die aus Afrika Hereinströmenden könnten sehr wohl in ihren Heimatstaaten leben, würden dort einmal die Kräfte gebündelt, um sich der dort noch immer grassierenden Korruption und der Diktaturen zu entledigen. Was uns als Europäer angeht, so haben wir fünf Jahrhunderte hindurch dafür gekämpft, um die heutigen Rechte zu sichern.

hier weiterlesen: http://krisenfrei.de/europa-belastbar/

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