Dem ist nichts hinzuzufügen!

Das große Spiel: Affentanz um die Weltherrschaft

It is Germany, stupid!

pixabay.com

Jetzt isses raus – ganz offiziell auf youtube: Es ist Deutschand, das sich nicht mit Russland zusammenschließen darf. Die ganze “Sorge” der USA gilt der Verhinderung dieses Bündnisses. Hier ist auch der Hintergrund der Ukraine-Krise zu suchen.

Denn den USA sind zwei Tatsachen glasklar bewusst:

Erstens – sie sind das gegenwärtige Imperium, vergleichbar mit dem römischen oder dem britischen Imperium.

Zweitens – nur Deutschland und Russland zusammen wären in der Lage, ihnen die Stirn zu bieten. Ansonsten gibt es keine Macht auf dem Planeten, dem dies möglich wäre. Auch nicht China.

Deutschland hat die Fähigkeiten, funktionierende Strukturen aufzubauen und die Technologie, die zu überlegener Wirtschaftsleistung und Wohlstand führt. Braucht aber seine Unabhängigkeit und Freiheit, es braucht Rohstoffe von außen und einen Markt für seine Exporte. Russland hat diese unermesslichen Rohstoffe und bietet gleichzeitig ein ungeheueres Potenzial hinsichtlich der Erschließung und Entwicklung des riesigen Landes. Außerdem verbindet Russland mit Deutschland der Wunsch, frei, entwickelt und unabhängig zu sein. Auf russischer Seite sieht man das genauso.

Verblüffend und neu allerdings ist die unverblümte Offenheit, mit der man von amerikanischer Seite aus zugibt, dass die Verhinderung des deutsch-russischen Bündnisses seit der Reichsgründing 1871 das oberste Ziel der angelsächsischen Politik in Europa gewesen ist. Man gesteht ein, dass sowohl Erster als auch Zweiter Weltkrieg das Resultat britischer und amerikanischer Bestrebungen waren, Deutschland und seine europäischen Nachbarn in schwächende, ja vernichtende Konflikte zu stürzen, um so eine Konkurrenz zum angelsächsischen Raum zu verhindern. Winston Churchill sprach das lange vor dem Zweiten Weltkrieg aus: Deutschland muss vernichtet werden. Und Hitler war ihm dankbar dafür, weil er Offenheit schätzte und die Heuchelei Chamberlains verachtete.

Hitler war sich des großen Spiels, des geopolitischen Kampfes um die Rolle Deutschlands bewusst und sprach dies offen an. Und zwar nicht mit irrsinnig-speichelsprühendem Getobe und Geschrei, wie er immer dargestellt wird, sondern in einer sachlichen, oft ironischen und hintergründig-fundierten Analyse. Beispielsweise in seiner Rede im Berliner Sportpalast 1940, aus der u.a. auch hervorgeht, dass Hitler nie auf einen langen Krieg und schon gar nicht auf einen Weltkrieg aus gewesen war, sondern dass er von Anfang an und später unmittelbar nach dem Sieg über Polen um Frieden verhandelte.

Im Gegensatz zur heutigen Politiker-Kaste muss man Hitler deshalb ganz objektiv zuerkennen, die geopolitische Lage korrekt eingeschätzt und diese dem Volk gegenüber offen und deutlich kommuniziert zu haben.

Interessant am eingangs verlinkten Video ist auch die Aussage, dass die USA zwar militärisch die größte Macht des Planeten, bei weitem aber nicht in der Lage sind, ganze Kontinente zu erobern und zu besetzen. Vielmehr gibt man zu, dass das alte Spiel, welches man immer spielte, stets darin bestand und besteht, Zwietracht zu säen und darauf zu setzen, die Völker und Nationen kriegerisch gegeneinander zu hetzen, indem man zunächst Feindschaften stiftet und dann die verfeindeten Parteien aufrüstet. Diese Strategie dient nicht nur dem amerikanischen Machterhalt, sondern gleichzeitig der amerikanischen Wirtschaft, weil sie die Rüstungsindustrie auf Hochtouren bringt und nachher “Aufbauarbeit” in den verwüsteten Gebieten leisten kann.

George Friedman sagt, die einzige heikle Frage für die USA momentan ist, wie Deutschland sich verhalten wird. Wer diese Frage beantworten könne, kann die nächsten 20 Jahre der Geschichte voraussagen.

Mit den abgewandelten Worten Bill Clintons muss man also sagen:

“It is Germany, stupid!”

Ihr

Marko Wild

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