Merkel, eine geführte Führungsperson

Die Indizien dafür, dass Angela Merkel eine geführte Führungsperson ist, häufen sich

Veröffentlicht in: einzelne Politiker, Strategien der Meinungsmache

Albrecht Müller

Bevor sich Skeptiker mit dem Schlachtruf „Verschwörungstheoretiker“ zu Wort melden, muss – wie schon einmal – etwas Selbstverständliches geklärt werden: Es wäre leichtfertig, hätte der US-Präsident nach Überwindung des Naziregimes nach 1945 nicht verfügt, dass der Einfluss auf die amtierenden Führungspersonen in Deutschland durch die Dienste und den Auswärtigen Dienst der USA gesichert werden muss. Diese Instruktion ist mit Sicherheit nicht hinfällig. Und sie ist mit genauso großer Sicherheit bei der Wende 1989/1990 erneuert worden und auf das Personal in Ostdeutschland erweitert worden, wenn das nicht schon vorher geschehen war. Albrecht Müller.

Es ist also ziemlich müßig, den USA und anderen Alliierten sowie den betroffenen Deutschen Vorwürfe zu machen. Etwas Selbstverständliches hebelt man dadurch nicht aus. Man kann es in seiner Wirkung entschärfen, wenn man offen darüber spricht und damit der deutschen Öffentlichkeit hilft, die verschiedenen Äußerungen und Schachzüge der deutschen Führungspersonen besser und sachgerechter einordnen zu können. Deshalb schreibe ich über die Indizien:

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Nur Grenzen schließen hilft!

Völkerwanderung

Afrikas Schuld, Afrikas Pflicht

Es gibt keine schuldgetriebene Verpflichtung für Europa, alle Afrikaner ­aufzunehmen, die im Norden ein besseres Leben suchen. Im Gegenteil: Der demografische Druck wird die EU zwingen, die Grenzen wasserdicht zu machen.

Von Roger Köppel


  • Roger Köppel

Schuldgefühle haben nichts mit Verantwortungsbewusstsein zu tun, und Betroffenheit kann leicht in Heuchelei umschlagen. Das sind die ersten Gedanken, die einen befallen, wenn man sich die Reaktionen auf das Flüchtlingsdrama vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa vor Augen führt.

Politiker und Kirchenhäupter, Kommentatoren und Brüsseler EU-Funktionäre waren sich in ihren wohlfeilen Selbstanklagen schnell einig: Der Bootsunfall vor Lampedusa ist eine Schande für Europa. Die EU-Staaten müssen schleunigst etwas unternehmen. Gefragt sind nicht nur «offene Geldbeutel und offene Herzen», wie sich eine EU-Kommissarin ausdrückte, sondern vor allem «offene Grenzen» für die nachrückenden «Hungermigranten» aus dem Süden. Italiens Staatspräsident Napolitano denkt bereits darüber nach, die restriktiven Einwanderungsgesetze seines Landes zu lockern. Migrationsministerin Cé­cile Kyenge will die illegale Einreise gänzlich entkriminalisieren. Dass sich die italienischen Grenzwächter korrekterweise an die Gesetze hielten und nicht alle Illegalen reinliessen, wird ihnen heute als flagrante Unmenschlichkeit ausgelegt.

Auch Schweizer Meinungsmacher konnten der Versuchung nicht widerstehen, das Bootsunglück für eine Vorführung ihrer eigenen Hochmoral zu nutzen. Der Einsiedler Abt Werlen fordert «Anteilnahme» statt «Abschottung», «mehr Grossmut als Gleichgültigkeit». Der Solothurner Freisinnige Kurt Fluri will den Flüchtlingen wieder erlauben, ihre Asylanträge auf Schweizer Botschaften im Ausland zu stellen. Bundesrätin Sommaruga, oberste Schweizer Flüchtlingspolitikerin, lobte im Angesicht des Unglücks feinsinnig den Nutzen der Migration für die Schweiz. Die Signale sind eindeutig: Jeder Afrikaner, der die De­batte verfolgt, muss sich bei so viel Entgegenkommen ermutigt fühlen, die Reise in den Norden jetzt erst recht anzutreten.

 

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